Presse: " TITANIC "
"Die Schauspieler ließen auf dem Marktplatz vor mehr als tausend Zuschauern bombastische Bilder vom Untergang der Titanic entstehen und den Luxusliner unter viel Getöse, begleitet von Pyroeffekten und Wasserfontänen, sinken. Sicher der Höhepunkt des Ahlener Kultursommers.
Ahlener Tageblatt: Höhepunkt des Kultursommers
24.08.09
"Ein wunderbar inszeniertes, mythisches Gesamtbild des
Untergangs der verblendeten Technik-Gläubigkeit."
Dresdner Neueste Nachrichten: Untergang par excellence
18.08.06
Die Titanic läuft als turbulente Verdichtung theatralischer Bilder mit artistischen
Elementen vom Stapel, es ist wie ein Sammelsurium einzelner Filmausschnitte,
alle Figuren sind dabei Karikaturen ihrer selbst laut, schräg und kaum zu
bändigen. Grandiose Übertreibung und der Kampf mit den Elementen sind wohl die
beiden wichtigsten roten Fäden dieser Inszenierung..."
Dresdner Neueste Nachrichten: Untergang par excellence
18.08.06
Das Projekt ist mehr als eine elementar-verspielte Verarbeitung des berühmten
historischen Schiff-Schicksals. Es rückt vor allem dem Titanic-Mythos auf den
Rumpf, diesem Sinnbild von menschlicher Hybris, bedingungslosem
Fortschrittsglauben, von Naturunterwerfung und Klassenarroganz.
Sächsische Zeitung: Schwimmst du noch oder sinkst du schon?
18.08.06
"Call it a circus of comic grotesques directed by Fellini with elements of
Cirque du Soleil and images drawn from Fritz Lang's "Metropolis" or
Terry Gilliam's "Brazil." Friday night, the Gateway Party Liner watched from across the Allegheny,
adding to our pleasure as part of our view, though the Cultural Trust
dignitaries and funders on it thereby got a very poor and distant view of the
proceedings. But the show is really all about us, the hoi polloi -- our
fascination with the grandiose display of the rich and our pleasure in their
comeuppance. The Titanic is a theme of Biblical size, like the Tower of Babel, and the burlesque ritual enacted
by these inspired German troubadours is in the great tradition of parables of
human pride."
Nennen Sie es einen Zirkus
komischer Grotesken unter der Regie von Fellini, mit Elementen des Cirque du
Soleil und Bildern, die aus Fritz Langs "Metropolis" oder Terry Gilliams "Brazil"
entnommen wurden. Am Freitag Abend schaute der Gateway Party Liner über den
Allegheny zu, und vermehrte als Teil der Kulisse noch unser Vergnügen, obwohl
die Würdenträger und Sponsoren des Cultural Trust dadurch nur einen schlechten
und entfernten Blick auf das Vorgehen hatten. Aber die Show dreht sich
eigentlich um uns, das Volk - um unsere Faszination für die grandiose Zurschaustellung
der Reichen und unsere Freude, wenn sie ihre gerechte Strafe bekommen. Die
Titanic ist ein Thema von biblischer Größe, wie der Turmbau zu Babel, und das
burleske Ritual, das diese geistreichen deutschen Troubadoure auf die Bühne
bringen steht in der großen Tradition von Parabeln über den menschlichen
Hochmut."
Pittsburgh Post
Gazette: Riverfront 'Titanic' packs theatrics with flair
10.10.04
The Titanic Sinks Again, This Time On Land
"The slavering, wine-swilling owner of the ship is entertaining his
equally boozy, ludicrously endowed mistress over dinner, while below deck a
lame coal stoker tries to stem the first streaming leaks of water with his
crutches. Slices of cooked pork and chunks of chicken fly through the air and
into the audience, and Champagne spurts willy-nilly as the couple dine, unaware
of the watery disaster beneath them.
Actors pile in, deformed-looking with exaggerated features created by makeup,
wheeling in circles and yelling, to create a chaotic, nightmarish circus. From
the pile of scrap metal they raise a creaking, shaking skeleton of a ship, and
the action whips into a frenzied pace, driven by a group of off-kilter
musicians. Their combination of mutilated waltzes, didgeridoo and horns, mixed
with the clanging metal, creates a clatter, as if someone were pushing Tom
Waits down the stairs."
Die Titanic sinkt noch einmal,
diesmal an Land
Der geifernde, Wein schlürfende Besitzer des Schiffs unterhält seine ebenso versoffene,
skurril proportionierte Geliebte beim Dinner, während unter Deck ein lahmer Heizer
versucht, die Wasserstrahlen der ersten Lecks mit seiner Krücke zurückzuhalten.
Stücke von Schweinebraten und Hühnchen fliegen durch die Luft und in das
Publikum, und Champagner fließt unkontrolliert beim Essen des Paares, die von
der nassen Katastrophe unter ihnen nichts wissen.
Schauspieler kommen herein, sie sehen deformiert aus mit ihren übertrieben
geschminkten Zügen, kreisend und schreiend kreieren sie einen chaotischen,
alptraumartigen Zirkus. Aus einem Haufen Schrott ziehen sie ein knirschendes,
wackliges Skelett eines Schiffes hoch, und die Handlung wird plötzlich hektisch
und schnell, angetrieben von einer Gruppe von Musikern, die aus dem
Gleichgewicht scheinen. Ihre Kombination von verstümmelten Walzern, Didgeridoo
und Hörnern, wiederum vermischt mit dem Krachen
des Metalls, erzeugen ein Geklapper als ob jemand Tom Waits die Treppe
heruntergestoßen hätte."
New York Times: The Titanic Sinks Again, This Time On Land
06.10.04
"In diesem Jahr bildet ein grandioses Theaterinferno über den Glanz und
den Untergang der Titanic, getragen von exzentrischen Charakteren und
brillanter Live - Musik in Verbindung mir überwältigenden Feuer- und
Wassereffekten, den furiosen Showdown des Festivals."
Allgemeiner Anzeiger: Untergang eines Luxusliners
18.09.02
"Das zurzeit wohl spektakulärste Straßentheater Deutschlands zeigte eine
apokalyptische Show mit aufwendigen pyrotechnischen Effekten und einer
gigantischen Klang - Kulisse."
Oberhessische Presse Marburg: Titanic geht mit Getöse am Afföller unter
06.09.02
"Een compliment aan de regisseur is hier op zijn plaats. Dat de
drenkelingen na afloop ongedeerd konden opstaan om het uitbundige applas in
ontvangst te nemen, was gezien de circusachtige toeren die zij hadden
uitgehaald en klein wonder. "
Eindhovens Dagblad: Maar het orkest speelde door...
17.08.02
"Bravo pour l'audace et la vision créative, pour cette mise en scène
ingénieuse et totalement éclatée qui nous en met plein la vue, qui nous
surprend du premier au dernier instant."
„Ein Lob für den Mut und die
kreative Vision, für diese geistreiche und völlig abgedrehte Inszenierung, die
uns begeistert, die uns vom ersten bis zum letzten Augenblick immer wieder
überrascht."
Le Journal de Montréal: Titanic en version trash
14.07.02
In Schönheit untergegangen
Ein holzschnittartiges Tableau von Hybris und Vernichtung, schrill, mit
hämmernder Musik untermalt - der Auftakt des des Theaterfestivals
"Exciting Neighbours" war ein pompöser.
Marburger Neue Zeitung
07.06.02
"Erzählt wird die Geschichte vom Bau der Titanic im Licht der
Schmiedefeuer auf der Werft, von der Schiffstaufe, von der Jungfernfahrt mit
rauschendem Fest an Bord - bis das Eis und der Untergang drohen. Pantomime und
Akrobatik verschmelzen mit Feuer, Licht, Wasser und effektvoller Live-Musik zu
einem fesselnden Theaterinferno, an dessen Ende ein rauchendes Wrack im Geraer
Stadtzentrum steht."
Allgemeiner Anzeiger Gera/Schmölln: Feuer, Wasser & Spektakel
04.10.01
"In sensationellen Bildern nimmt ein wundersames Märchen voller Träume,
Visionen und Hoffnungen in diesem Open-Air Gestalt an."
OTZ: Zum Auftakt
14.09.01
"Das ist ein Spektakel für Technikfreunde. Wasserfontänen spritzen in die
Höhe, setzen Rettungsboote unter Wasser, aus allen Ecken des Schiffs dringt die
Flut. Gleichzeitig lodert es, Masten brennen, Seile gehen in Flammen auf. Das
Theater Titanick aus Münster und Leipzig macht aus der Katastrophe eine Show,
deren Hauptrolle Feuer, Stahl und Wasser spielen. Die Figuren brauchen dabei
keine Dialoge, ein paar gebrüllte Brocken reichen dabei aus. Die wirren
Gestalten, die heillos und mit Klamauk versuchen den Dämon im Zaun zuhalten,
sind von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Das furiose Spektakel lässt sich
einfach so genießen und belachen."
Die Norddeutsche
11.07.98
"Die Münsteraner Theatertruppe schuf einfache und bestechend prägnante
Szenenbilder, wofür sie bei verschiedenen internationalen Festivals mit
Auszeichnungen geehrt wurde."
Kölner Stadtanzeiger
26.06.98
"Einfach bestechend prägnant sind die Bilder, mit denen das Theater
Titanick den Untergang zelebriert."
Sonderveröffentlichung des Kölner Stadt - Anzeiger
24.06.98
"Es sind zwei Aspekte, die bei dieser grotesk-satirischen Show mit
zirzensischem Einschlag, den Ausschlag geben: Der Spannungsaufbau stimmt,
Action und Überraschungen treiben die Geschichte unaufhaltbar vorwärts, wecken
die Neugierde und fesseln die Aufmerksamkeit. Zweitens ist das ästhetische
Konzept und der faszinierende Bühnenaufbau schlichtweg genial, und obwohl
vielfältige Themenbereiche angesprochen werden ... ist das Schauspiel nie
intellektuell überladen."
Südkurier
23.06.98
A great hit, and we're not just talking about the iceberg
"The designs for this Titanic! are fascinating. Not only is the combination of huge amounts of fire and water visually spectacular, the imaging quotes the zeal of Meyerhold's turn-of-the-century revolutionary constructivism and the cynicism of Germany's noir horror films from the decades immediately following. The clown-like acting style is also drawn from the Russian revolutionary style, which sought to return the art form to the people. German theatre was the through-line from Russia, to what became modernism's main theatrical styles. Most readers wouldn't give a damn about the origins of the work's politics or aesthetics. What you want to know is whether it's a fun night. Yes, it is. The work is really quite marvellous, entertaining for children and adults alike. ... It is fine popular entertainment, with larger-than-life comic characters parodying the saga, huge and spectacular feats and tricks, including burning fires, floods of water and delightful fireworks to top it off."
„Der Entwurf dieser Titanic! ist
faszinierend. Nicht nur die Kombination von riesigen Mengen von Wasser und
Feuer ist visuell spektakulär, die
Bildsprache zitiert die Inbrunst von Meyerholds revolutionärem Konstruktivismus
der Jahrhundertwende und den Zynismus deutscher schwarzer Horrorfilme der
nachfolgenden Jahrzehnte. Das clowneske Schauspiel stützt sich auch auf den
russischen revolutionären Stil, mit dem man versuchte, diese Kunstform dem Volk
zurückzugeben. Deutsches Theater war der Übergang von Russland, der Übergang zu
dem was der Hauptsstil modernen Theaters wurde. Die meisten Leser scheren sich wahrscheinlich
einen Dreck um den Ursprung der Politik und Ästhetik dieses Werks. Sie wollen
wissen, ob der Abend Spaß macht. Ja, er macht Spaß. Das Werk ist tatsächlich fantastisch,
unterhaltsam für Kinder wie Erwachsene. ... Es ist gute Volksunterhaltung, mit
überlebensgroßen komischen Charakteren, die die Sage parodieren, mit riesigen,
spektakulären Kunststücken und Tricks, darunter brennende Feuer, Wasserfluten
und wunderbarem Feuerwerk as Sahnehäubchen."
The Sydney Morning Herald
23.01.98
"Une chose est sûre: les quelque 3000 spectateurs massés autour de la
place Mauvard dimanche soir n'ont pas regretté le voyage. Ils ne pouvaient rêver un final plus grandiose. Du
théâtre de rue à grand spectacle et à gros moyens mais de qualitè: Mimos ne
peut qu'en redemander... "
"Eins ist sicher: die etwa 3000
Zuschauer, die sich um die Place Marvaud gedrängelt hatten, haben ihre Reise
nicht bereut. Sie hätten sich ein grandioseres Finale nicht träumen können. Straßentheater
mit großem Spektakel und riesigen Mitteln, aber von großer Qualität: Mimos muss
davon mehr verlangen..."
Mardi, Périgueux, Frankreich
13.08.96
"...one of the most spectacular outdoor shows ever - and for once you can
safely believe the hype."
"... eine der spektakulärsten Open Air Shows aller Zeiten - und dieses
eine Mal können Sie dem Rummel glauben."
The Northern Echo, Stockton, England
26.07.96
"Der "Untergang der Titanic" präsentiert sich als Gesamtkunstwerk,
als Fest für die Augen und Ohren. ... Durch die Verbindung von Zirkus,
Performance und Theater, technischem Aufwand und viel Theatralik entsteht eine
Art bombastisches Bilderbuch des Untergangs. Ein lebendes Gemälde, dessen
verschiedene Schauplätze parallel existieren."
Pforzheimer Kurier
15.07.96
"Met name door onopvalend integreren in het spel droeg de kundig
optredende technische ploeg een onmiskenbare positieve stehen bij aan deze
prachtige voorstelling, die door het massaal aanwezig publiek terecht met een
staande ovatie wird beloond.Schagen/Niederlande"
Noordhollands Dagblad
03.07.95
"I was prompted to these reflections by a great spectacle in El Poliedro
by a German group. Some actors
seemed to have been recruited from the circus, travesties of humanity,
incomplete creatures. Screams alternated with thin shadows and profoundly
distorted bodies. The music of the three jazz virtuosos from Leipzig - the bass player was like a god with
his apostles around him- defined the action of each dialogue. We all know the
story, but its images are strong.
"Ein großartiges Spekatkel in El
Poliedro von einer deutschen Gruppe brachte mich auf diese Gedanken. Einige
Schauspieler schienen aus dem Zirkus engagiert worden zu sein, Travestien der
Menschheit, unvollständige Kreaturen. Schreie wechselten sich mit dünnen
Schatten und schwer wiegend entstellten Körpern. Die Musik der drei
Jazzvirtuosen aus Leipzig - der Bassspieler wirkte wie ein Gott mit seinen
Aposteln um ihn - definierte die Handlung jeden Dialogs. Wir kennen alle die
Geschichte, aber ihre Bilder sind stark."
El Nacional, Caracas,Venezuela
16.04.95
"... a spectacular visual event with brilliant dramatic irony."
"ein spektakuläres
visuelles Erlebnis mit brillanter dramatischer Ironie."
Borba, Belgrad
30.09.94
"Dieses Spektakel bevorzugt das Bild, das Visuelle. Feuerwerk, Feuer im Maschinenraum, Wassermassen während des Untergangs, ein Augen- und Ohrenschmaus. Das ist großes Spektakel, das niemanden gleichgültig läßt." FESTIVAL Aurillac/Frankreich
La Montagne
27.08.94
"Mit diesem wahrhaft grandiosen Auftakt begann auf dem Hambacher Platz ein irrsinniges Open-Air-Fest, das alles bisher Gesehene in den Schatten stellen sollte. Denn was die Truppe "Titanick" unter freiem Himmel mit Totaleinsatz veranstaltete war ein gigantischer Kampf mit den Elementen Wasser und Feuer, so monumental und trickreich, daß man sich wie bei Dreharbeiten zu einem Kinofilm fühlte."
Rheinland-Pfalz-Rundschau
13.09.93

